Sonntag, 6. Oktober 2013

Flüchtlingsdramen: Die etwas andere Wahrheit



Flüchtlingsdrama vor Lampedusa. Allein dieses Wort "Drama", ich kann es wirklich nicht mehr hören. Diese ganze Thematik bringt mich nur noch zur Weißglut, die Berichterstattung in den Medien mit eingeschlossen.

Doch eines vorweg: Ja, es ist furchtbar, dass jährlich hunderte oder tausende Menschen, bei ihrem Versuch nach Europa zu gelangen, sterben. Und es fällt schon sehr schwer, da kein Mitgefühl zu entwickeln. Schließlich wollen diese armen Menschen doch nur ein Stückchen von dem, was wir haben. Ein bisschen Sicherheit, Geld, genug zu essen und Freiheit. Privilegien, die wir qua Geburt genießen. Das Streben nach Glück ist absolut menschlich. Für viele Afrikaner liegt dieses Glück eben im reichen Europa. Dürfen wir ihnen dieses Glück verwehren? Und so hart das vielleicht klingen mag, aber ja, wir dürfen! Im eigenen Interesse müssen wir es sogar!

Unsere Gesellschaft ist eine Solidargemeinschaft. Das heißt, dass wir in erster Linie einander verpflichtet sind. Nur wenn wir nach diesem Grundsatz handeln, kann unsere Gesellschaft überhaupt funktionieren. Unkontrollierte Zuwanderung stellt eine massive Bedrohung der Solidargemeinschaft dar und zwar gleich auf mehreren Ebenen.

Da ist z.B. die wirtschaftliche Ebene. Unsere Wirtschaft ist hochentwickelt und der Bedarf an unqualifizierten Arbeitern praktisch nicht existent. Es ist sogar so, dass der Anteil unqualifizierter Arbeitsplätze stark rückläufig ist, während der Anteil unqualifizierter Menschen auf dem Arbeitsmarkt leider nicht sinkt. Das bedeutet, dass die Solidargemeinschaft für diese Menschen aufkommen muss. Es muss also im Interesse der Gemeinschaft liegen, den Anteil der unterstützungsbedürftigen möglichst gering zu halten. Schon aus wirtschaftlichen Gründen, wobei die sozialen Probleme, die damit einhergehen häufig sogar schwerwiegender sind.

Afrika ist mit wenigen Ausnahmen ein wirtschaftlich ganz schwacher Kontinent. Die Wahrscheinlichkeit, dass es ungeachtet der Sprachbarriere in Deutschland oder Europa Bedarf an afrikanischen Arbeitern gibt, tendiert folglich gegen Null. Hinzu kommt, dass es hochqualifizierte Afrikaner vermutlich in ihrem eigenen Land oder in einem Nachbarland zu etwas Wohlstand bringen. Ihr Anteil an den Flüchtlingsströmen dürfte daher sehr begrenzt sein.

Und neben den wirtschaftlichen Problemen, bergen die Flüchtlingsströme auch eine Menge sozialen Sprengstoff. Allein die Sprachbarriere - mal abgesehen von denen, die vielleicht Französisch sprechen und in Frankreich unterkommen - treibt die Flüchtlinge in die Isolation. Darüber hinaus sind die kulturelle Unterschiede immens. Die Flüchtlinge sind mit unserer Kultur nicht vertraut und besitzen in den seltensten Fällen überhaupt den Willen oder die Fähigkeit, sich mit dieser auseinander zu setzen, geschweige denn, sich entsprechend anzupassen. Sofern sie muslimischen Glaubens sind - und auch dies trifft auf einen Großteil zu - erschwert das die Anpassung bzw. Integration zusätzlich.

Außerdem ist es auch mal an der Zeit, mit der Mär vom armen, armen Flüchtling aufzuräumen. Erstens zahlen die Flüchtlinge angeblich zum Teil mehrere tausend Euro an Schlepperbanden, um nach Europa zu gelangen. Da fragt man sich doch unweigerlich, woher dieses Geld überhaupt stammt und warum die Menschen es nicht zum Leben nutzen. Zweitens, sofern es ihnen in ihren Heimatländern so schlecht geht, warum wandern sie dann nicht in eines der Länder aus, die sie auf ihrem Weg nach Europa durchreisen?

Es ist doch wesentlich naheliegender, es in einem Land zu etwas zu bringen, dessen Landessprache man beherrscht und mit dessen kulturellen Gegebenheiten man vertraut ist. Möchte mal wissen, was für Stories über Europa unter den Flüchtlingen kursieren. Vermutlich glauben die, dass hier Milch und Honig fließen und sie mit offenen Armen und Körben voll Euros empfangen werden...

Im Übrigen frage ich mich beim Anblick entsprechender Bilder auch stets, warum da immer nur Männer zu sehen sind. Hat schon mal jemand eine Frau in den Aufnahmelagern oder auf den Flüchtlingsbooten gesehen? Ich nicht. Da sieht es immer aus, wie auf einer Junggesellenparty. Sind die wirklich alle Junggesellen oder sind die etwa so kaltblütig, ihre Frauen und Kinder zurückzulassen? Das wäre natürlich moralisch bedenklich.

Wie dem auch sei, Europa kann sie jedenfalls nicht gebrauchen! Da kann es überhaupt keine Diskussion drum geben. Und so menschenverachtend das in manchen Ohren auch klingen mag, da muss die EU reagieren. Doch nicht so, wie diese völlig verblendeten Gutmenschen es ständig fordern.

Zunächst muss potentiellen Flüchtlingen deutlich gemacht werden, dass sie umgehend und rigoros wieder abgeschoben werden. Sofern sie ihre Pässe entsorgt haben, dann eben in das Land, von dem aus sie gekommen sind. Ungeachtet dessen, ob sie dort erwünscht sind oder nicht. Überprüfbar ist das ohnehin nicht und auf Einzelschicksale kann da auch keine Rücksicht genommen werden. Dazu muss dann notfalls eben die Gesetzeslage angepasst werden. Doch um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, sollten Flüchtlingsboote konsequent am Landen gehindert werden. Zu diesem Zweck gibt es FRONTEX schließlich.

Parallel muss natürlich auch versucht werden, entsprechende Abkommen mit afrikanische Staaten zu schließen, die sie zu einer (Rück)aufnahme verpflichten. Im Gegenzug sollte die EU endlich aufhören, den afrikanischen Kontinent mit billigen Nahrungsmitteln und Waren zu überschwemmen, die die dortigen Märkte zerstören. Subventionierte EU-Waren sollten generell nicht exportiert werden dürfen und Strafzölle für afrikanische Waren abgeschafft werden.

Natürlich wurde/wird Afrika von Europa systematisch ausgebeutet, aber ein Teil der Probleme ist schlicht und ergreifend selbst gemacht. Da wären die hoffnungslose Überbevölkerung zu nennen, die logischerweise zu Knappheit und letztendlich zu brutalen Bürgerkriegen führt, sowie die Tatsache, dass in zahlreichen afrikanischen Ländern korrupte Regime an der Macht sind, die vor allem ihre eigenen Machtinteressen bedienen. Nicht selten versanden daher Hilfsmittel in den Taschen von irgendwelchen Despoten.

Zum Schluss noch ein Satz zu den reichlich dummen Kommentaren einiger Politiker, die die EU-Staaten auffordern, Italien bei der Aufnahme von Flüchtlingen stärker zu unterstützen. Laut einem ARD-Bericht haben nämlich andere EU-Staaten, wie Deutschland (64.540), Frankreich (54.940), Schweden (43.890) und Großbritannien (27.410) im vergangenen Jahr wesentlich mehr Flüchtlinge aufgenommen als Italien (15.710).

Im Übrigen bin ich mir der Brisanz meiner Aussagen durchaus bewusst, aber nur weil ich damit den Gutmenschen auf die Füße trete, werden sie ja schließlich nicht weniger wahr! Medien und Öffentlichkeit müssen endlich aufhören, den Maßstab einer perfekten Welt anzulegen. Unsere Welt ist nicht perfekt und sie wird es leider auch niemals sein. Nur weil es uns relativ gut geht, können wir nicht der armen Weltbevölkerung die Tore öffnen. Denn dann ginge es uns zwangsläufig auch nicht mehr gut. Je mehr Menschen auf einem begrenzten Raum leben (also auch auf der Erde allgemein), desto mehr Armut wird es geben. Das ist ein Naturgesetz, da die Ressourcen begrenzt sind.

Kommentare:

  1. Dass es sich bei den 'armen Flüchtlingen' oft um Abenteurer, Glücksritter und Kriminelle handelt, das zeigt sich oft deutlich, nachdem sie bei uns eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten haben.
    Zum Beispiel Übergriffe auf Frauen. Meistens sind es zwei oder mehr Täter, die über eine Frau herfallen. Das ist nicht nur in Deutschland so, sondern auch in Norwegen, Schweden und anderswo!
    Benehmen sich so Flüchtlinge, die in ihren Heimatländern nichts zu essen hatten oder gar um ihr Leben bangen mussten???

    Jeder Afrikaner, der übers Meer kommend illegal nach Europa einwandern will, dürfte die Gefahren der Überfahrt kennen.

    Ja, es ist verständlich, dass die halbe Welt sich um die Fleischtöpfe der Deutschen scharren möchte, es ist aber auch verständlich, weil natürlich, dass die Deutschen ihr Revier verteidigen. - Das tut jedes Tier!!!

    Wir können nicht halb Afrika in Deutschland oder Europa aufnehmen!
    Die Ärmsten, die keine Schlepper bezahlen können, müssen eh in Afrika bleiben.

    Nicht Dürrekatastrophen sind das Hauptproblem in Afrika, sondern zu viele Geburten! Was für ein unterentwickeltes Verantwortungsbewusstsein müssen Menschen haben, die immerzu neue Kinder in die Welt setzen, obwohl sie die bereits vorhandenen nicht ernähren können???

    Dürrekatastrophen hat es in Afrika immer gegeben und in Mittel- und Nordeuropa verregnete Sommer. Beides wirkt sich negativ auf die Ernten aus.

    Man schaue sich die USA und deren schwarze Bevölkerung mal an. Sie nimmt dort sprunghaft zu, aber sie trägt zum Volkseinkommen wenig bei. Nicht, wie gern behauptet wird, weil sie von den Weißen benachteiligt werden, sondern weil sie sich selbst zu nichts aufraffen, sondern alles von den Weißen erwarten! Ein Schwarzer, der nichts wird, hat dafür immer eine Erklärung parat: Schuld sind die Weißen, die so rassistisch sind, den Schwarzen Eigenverantwortung abzuverlangen.

    Ich habe den Eindruck, dass hirnlose deutsche Politiker die Destabilisierung Deutschlands geradezu vorantreiben. Aber das wird ein böses Erwachen für alle werden!

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    1. Alter, das ist ziemlich krasse, rassistische Scheiße, die du da absonderst! Es zeugt wirklich von absoluter Dummheit, wenn du Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe verurteilst. Dann hast du wirklich nichts verstanden.

      Auch den Rassismus in den USA zu leugnen, ist blanker Unsinn. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Afroamerikaner für - so sollte man meinen - Selbstverständlichkeiten (Grundrechte) kämpfen mussten. Informiere dich einfach mal über Martin Luther King oder Rosa Parks. Es ist doch nur logisch, dass sich diese Erfahrungen auch noch folgenden Generationen eingebrannt haben.

      Schon mal was von Rodney King gehört? Oder hast du vielleicht mitbekommen, dass letztes Jahr der 17-jährige Afroamerikaner Trayvon Martin in Florida aus angeblicher Notwehr erschossen wurde und der Schütze dieses Jahr freigesprochen wurde?

      Und sowohl der unreflektierte Fortpflanzungstrieb, als auch kriminelle Handlungen, sind in erster Linie auf ein geringes Bildungsniveau, einen niedrigen sozialen Status und auch Armut zurückzuführen. Das hat rein gar nichts mit der Nationalität oder gar der Hautfarbe zu tun! Das trifft genauso auf deutsche Staatsbürger zu.

      Wenn du meine Posts zu dem Thema aufmerksam gelesen hättest, dann wäre dir klar, dass ich nicht mit Leuten wie dir in einen Topf geworfen werden will. Ich beobachte, informiere mich und beurteile die Situation, auch wenn meine Schlüsse eine unbequeme Wahrheit darstellen. Aber es liegt mir fern, Menschen aufgrund ihrer Nationalität oder Hautfarbe zu verurteilen. Das ist einfach nur abartig und dumm!

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